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SEO Relaunch

gut investierte Minuten

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Inhaltsverzeichnis

Die meisten bezeichnen einen Neuanfang mit dem Webauftritt als einen SEO Relaunch. Tatsächlich wird darunter ein sehr großes Update oder eine Neu-Installation der bestehenden Website oder des bestehenden Onlineshops verstanden. Mit dieser Maßnahme möchte man die Position (Ranking) bei den Suchmaschinen verbessern oder auch neue Rankings erzielen.

Warum wird ein SEO-Relaunch vollzogen?

Wie schon erwähnt handelt es sich bei einem SEO-Relaunch um einen Neuanfang, der dazu genutzt wird, bessere Rankings in Suchmaschinen zu erzielen.

Wenn zum Beispiel ein Unternehmen spitzen Ware im Online-Shop vertreibt, aber aufgrund einer nicht gut optimierten Website eine schlechte Google Positionierung hat, und somit die Verkaufszahlen niedrig bleiben, kann das ein Zeichen sein, dass mit einem SEO Relaunch der Webauftritt verbessert oder die Website neu gestalten werden sollte.

Ist ein SEO Relaunch einfach durchzuführen?

Der Relaunch einer Webseite sollte gut durchdacht sein, denn er birgt auch einige Risiken in Bezug auf die SEO Optimierung. Oft werden dieselben Fehler gemacht, insbesondere bei einem Domain- oder Server-Umzug. Deshalb ist es umso wichtiger sorgfältig vorzugehen, um auch wirklich keinen Aspekt des Relaunches zu vergessen. 

Mit unserer SEO Relaunch Checkliste zeigen wir dir, worauf es bei einem SEO Website-Relaunch ankommt und mit welchen Faktoren du deine Rankings aufs nächste Level katapultieren kannst – die Verkäufe steigen danach automatisch.

Was wird bei einem SEO Relaunch alles verändert?

Es muss vorweg gesagt werden, dass es kein allgemeines Rezept für einen perfekten SEO Relaunch gibt, da er individuell behandelt werden muss. Abhängig vom aktuellen Zustand der bestehenden Website wird ein SEO Relaunch-Plan erstellt, der als Leitfaden zur Umsetzung dienen soll.

Die Checkliste beinhaltet folgende Punkte:

  • Technik
  • Domain
  • Verlinkung
  • Funktionen
  • Design
  • Content

 

Technik

Bei der Technik wird unter die Haube einer Website gesehen. Hier wird ermittelt, wie gut die Website im aktuellen Zustand performt und ob sich durch Optimierungen ein Mehrwert für den Relaunch erwirken lässt.

Dazu werden verschiedenste Tools zur Hand genommen, um diesen Stand zu ermitteln. Als Beispiel kann man für eine grobe Einschätzung das Tool GTmetrix (https://gtmetrix.com/) verwenden.

Man kann mit diesem Tool schon die Tendenz erkennen, wie ein SEO-Relaunch ablaufen würde, wenn man auf eine Technik setzt, die von Haus aus Probleme mit der Perfomance hat.

Dabei sollte man in erster Linie darauf achten, dass sich die Serverreaktionszeit in einem annehmbaren Rahmen bewegt. Eine Reaktionszeit von 3 Sekunden wäre noch ein guter Wert – alles darüber hinaus würde langfristig zu einer schlechteren Platzierung führen. Je weniger Zeit benötigt wird, um eine Verbindung zur Website herzustellen, umso bessere Chancen ergeben sich für einen guten SEO-Relaunch.

Aber auch wenn in der Technik kein Wechsel stattfinden kann, so kann man mit diesem Tool weitere Anhaltspunkte erkennen wo man bei einem Relaunch ansetzen muss, um mehr Leistung zu erzielen. Stichwort: Ladezeit, Content Layout Shift, First Contentful Paint.

 

Domain

Ist vorgesehen, dass man die bestehende Website über eine neue URL erreichen kann, dann ist sicherzustellen, dass auch die Verlinkung zu den zugehörigen Seiten angepasst wird.

Es muss darauf geachtet werden, dass alle Sub-Seiten, die ein gutes Ranking besitzen, dieses auch behalten.

Beispiel: https://lorem.at/news/ soll beim Wechsel auf https://ipsum.at/news/ weiterleiten, da sonst vorhandene Rankings vernichtet werden – hier würde sonst zu einer 404 Seite geleitet werden, was kein gutes Zeichen für Google wäre. Hierfür würde man ein bestehendes Ranking aufgrund eines Umleitungsfehlers einbüßen. Wenn diese Weiterleitung im Rahmen des Relaunchs angelegt werden soll, ist darauf zu achten, dass es sich um einen 301-Redirect handelt. Dieser sagt aus, dass die neue Verlinkung permanent ist und Google diese sowohl für die Indexierung als auch für das Ranking verwenden kann.

 

Verlinkung

Bei Verlinkungen kann es schnell mal unübersichtlich werden.
Deswegen ist es notwendig diese Fragen gewissenhaft zu beantworten:

  • Ist eine Sitemap vorhanden?
  • Wo ist die Seite XY verlinkt?
  • Finden User die verlinkten Seiten schnell?
  • Sind die verlinkten Websites inhaltlich ausreichend, sodass sie eine eigene Sub-Seite verdienen?
  • Existieren viele Verlinkungen auf nicht mehr vorhandene Websites?
  • Sind interne Verlinkungen vorhanden?

Der Hintergrund dieser Fragen ist hinsichtlich des SEO Relaunch sehr wichtig, da die Sitemap und ihre Verlinkungen das Gerüst der Website darstellen.

Ist eine Sitemap vorhanden?

Wenn diese Frage mit „Ja“ beantwortet ist, dann ist es wichtig, dass man die Sitemap zur Hand nimmt und gründlich durcharbeitet. Hierbei geht es darum die Struktur der Webseite bildlich zu analysieren. Sollten hier nämlich schon Fehler in den Verlinkungen auffallen, dann sind diese in den weiteren Schritten zu beachten.

Tool: Octopus (https://octopus.do/import)

Mit diesem gratis Tool lässt sich eine Sitemap grafisch darstellen und nach Belieben bearbeiten.

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Beispiel: WordPress Plugin – Rankmath Sitemap.xml

Wenn aber keine Sitemap auf der aktuellen Website besteht, dann solltest du das unbedingt nachholen!  Für SEO und auch Google ist eine Sitemap ein wichtiger Baustein von vielen, den es zu benutzen gilt.

Es gibt verschiedenste Wege eine Sitemap aufzubereiten – egal ob händisch geschrieben oder durch ein Plugin automatisch generiert. Mehr erfährst du in unserem Glossarartikel dazu.

Wo ist die Seite XY verlinkt?

Sind Leistungsseiten zum Beispiel nicht im Hauptmenü der Website enthalten, kann das ein Zeichen für Google sein, dass diese Seiten nicht so relevant sind. Somit wird ein schlechteres Ranking erzielt, als möglich wäre.

Es muss darauf geachtet werden, dass Sub-Seiten, die ein gutes Ranking erzielen sollen, auch weit oben auf der Website untergebracht werden.

Aber bitte nicht auf die Idee kommen, jede Sub-Seite in das Haupt-Menü aufzunehmen 😉

Finden User die verlinkten Seiten schnell?

Ist ein Link für eine Unterseite mit guten Inhalten an einem ungeeigneten Ort positioniert, sodass User diese nur schwer entdecken würden, dann ist das auch ein Grund dafür, warum ein schlechtes Ranking erzielt wurde. Womöglich hätte die Seite ein besseres Ranking erzielen können, wäre der Link an einem sichtbareren Ort auffindbar.

Handelt es sich beispielsweise um eine Leistungsseite mit wichtigen Informationen, dann wäre es nicht nur für die Suchmaschinen sinnvoll diese weit oben auf der Website einzubinden, sondern auch für die Usability. Denn Websites werden nicht für Google gebaut, sondern für Menschen. Je besser eine Website zu bedienen ist, desto bessere Rankings werden nach dem Relaunch auch erzielt.

Sind die verlinkten Unterseiten Inhaltlich ausreichend, sodass sie eine eigene Sub-Seite verdienen?

Es kann sein, dass einzelne Sub-Seiten mit so gut wie keinen Inhalten erstellt wurden.

Diese werden im Normalfall keine Rankings erzielen und haben für User meist auch keinen Mehrwert. Nicht nur für einen SEO-Relaunch ist der Mehrwert der Seiten relevant, sondern auch generell bei jeder SEO Optimierung. Im schlimmsten Fall können besagte Sub-Seiten deine ganze Website hinunterziehen und dein Ranking negativ beeinflussen.

Damit der Inhalt der Sub-Seite aber nicht verloren geht, sollte eruiert werden, auf welche gefüllten Leistungsseiten dieser zusätzlich unterzubringen ist. Es kann teilweise schwierig sein den Inhalt neu zu platzieren, aber dadurch werden andere Seiten attraktiver zu lesen oder zu betrachten, und das wiederum hält die User länger auf der Website

Existieren viele Verlinkungen auf nicht mehr vorhandene Seiten?

Besitzt man eine Website die schon lange am Markt ist, dann kann es durchaus vorkommen, dass nicht mehr benötigte Unterseiten abgeschaltet wurden, aber keine Weiterleitung stattgefunden hat.
Dadurch entstehen sogenannte 404-Fehlerseiten. Diese dienen dazu, dem User zu signalisieren, dass er auf keiner inhaltlichen Website gelandet ist, sondern auf einer Fehlerseite.

Der SEO Relaunch umfasst somit auch das durchforsten der 404-Fehlerseiten. Diese müssen unbedingt bereinigt werden, damit man User und Suchmaschinen nicht frustriert.

Bei einem SEO Relaunch werden alle Fehler beseitigt. Sollte es im Zuge dessen zu einem Domain-Wechsel oder zu einer Link-Umstrukturierung kommen, dann muss auch auf die inhaltlich gleichen oder ähnlichen Unterseiten gezeigt werden (301-Redirect).

Sind interne Verlinkungen vorhanden?

Das interne Link-Building ist ebenso wichtig, wie das externe. Das heißt, wenn bei einer Website, alle Unterseiten über das Hauptmenü erreichbar sind, dann ist das ein Zeichen für Google, dass alle Unterseiten gleich zu bewerten sind. Hat man hingegen eine Leistungsseite die zum Ranken gedacht ist, dann sollte diese öfters auf einzelnen Seiten per Link erreichbar sein. Damit signalisiert man den Suchmaschinen, dass diese Leistungsseite mehr Relevanz für das Ranking besitzt als z.B. eine Datenschutzerklärungsseite.

Bei einem SEO Relaunch ist es wichtig darauf zu achten, dass diese Links auch nach einer Änderung der Domain weiterhin intakt sind und sichtbar bleiben.

Funktionen

Funktionen sind heutzutage sehr wichtig bei der Usability. Diese umfassen nicht nur Bild-Slider und Formulare, sondern auch Bedienbarkeit, Optik, Style-Elemente, Onlinekalkulationen und vieles mehr. Zu den Funktionen zählen auch Response Designs (Mobile & Tablett) und die korrekte Darstellung dieser. Die Google-Suchmaschine ist heutzutage darauf ausgelegt, dass sie unter dem Motto „Mobile first“ arbeitet. Das heißt sie bevorzugt Webseiten, die mobil optimal laufen und stellt Desktop Webseiten in den Hintergrund.

Ist eine Website nur auf Desktop ausgelegt, dann wird diese in den nächsten Jahren in den Rankings immer weiter nach hinten rutschen und an Bedeutung verlieren – egal ob sie inhaltlich SEO optimiert ist oder nicht. Demnach muss darauf geachtet werden, dass Onlineinhalte in beiden Varianten zur Verfügung stehen und performant sind.

Wird eine eigens programmierte Website ohne Content Management System (CMS) benutzt, dann kann das SEO Vorteile haben, aber es entstehen dadurch Probleme, die einen fachkundigen Programmierer benötigen, um zusätzliche Features einzubinden oder Funktionen zu ändern. 

Mit einem aktuellen CMS, wie zum Beispiel WordPress, hat man hingegen eine „lebende“ Grundlage die regelmäßigen Updates und Features bekommt. So benötigt man nicht sofort einen Programmierer für Kleinigkeiten wie Content auswechseln oder Weiterleitungen erstellen.

Dazu kommt noch die leichte Erweiterbarkeit der Funktionen eines CMS’s, da es unzählige Plugins auf dem Markt gibt.

Bei einem SEO Relaunch ist deshalb darauf zu achten, mit welchem Unterbau in der Zukunft gearbeitet werden soll, da es für jeden Einsatz eine sinnvolle und praktikable Lösung gibt.

 

Design

Ein gut durchdachtes Design ist das „A“ und „O“ einer jeden Webseite oder eines Online-Shops.

Werden die Erwartungen des Users nicht in den ersten Sekunden nach dem Aufruf einer Webseite erfüllt, dann wird dieser zu 99% nicht weiter auf der Webseite bleiben und es könnte dadurch ein potenzieller Kunde vergrault werden.

Bei einem SEO Relaunch sind nicht nur die Funktionen, der Inhalt und die Link-Struktur ausschlaggebend, sondern auch das Design.

Wird der Kunde nicht sofort abgeholt, dann ist jeglicher Content der vorhanden ist wertlos, da er nicht gesehen wird.

Deshalb muss auf ein ausgewogenes Design gesetzt werden, das sowohl modern als auch userfreundlich ist. Aufbau und Handhabung der Website, richtig dimensionierte Buttons, leserliche Schrift, gut verständliche Texte und richtig platzierte Call to Actions (CTA) – alles Dinge, die einen User auf der gewünschten Seite halten können oder gezielt an eine andere Sub-Seite weiterleiten. Je leichter ein User die Webseite nach dem Relaunch bedienen und verstehen kann, desto höher ist die Chance, dass dieser andere Bereiche der Webseite entdeckt.

 

Content

Sind alle bisherigen Punkte umgesetzt, dann ist der letzte Schritt der SEO Content.

Was versteht man unter Content?

Hierbei handelt es sich um die Informationen, die eine Webseite versucht dem User zu vermitteln – das heißt Texte, Bilder, Funktionen und Handlungen (Call to action).

Es wird bei einem SEO Relaunch darauf geachtet die Bedienbarkeit und die Seitenstruktur so zu erstellen, dass die Website in erster Linie userfreundlich ist. Denn wie weiter oben im Text beschrieben, gefällt es nicht nur Usern, sondern auch Google, wenn eine Seite klar und verständlich ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich Content ist, dass Texte inhaltlich optimiert werden sollten. Bei Leistungsseiten sollte darauf geachtet werden, dass die Texte nicht „maschinell“ klingen, sondern organisch.

Hierfür ein Beispiel:

1.) Ich bin ein SEO-Text. SEO-Texte sind notwendig, um gute SEO-Rankings zu erzielen.

2.) Ich bin ein SEO-Text, der die Leistung der jeweiligen Seiten beschreibt, dass der Inhalt SEO-relevant ist, und somit nicht die Notwendigkeit besteht einen SEO-Text maschinell aussehen zu lassen.

Es muss kein Keyword-Stuffing stattfinden um guten Content zu erstellen. Stattdessen sollte viel mehr Wert darauf gelegt werden, den User mit den Worten, Bildern und Interaktionen nach dem Relaunch richtig zu lenken und das Thema zu vermitteln auf welches abgezielt wird. Dazu zählt auch ein SEO-optimierter Text, der für Google aufbereitet wird, aber nicht in dem Ausmaß, dass es der User nur noch schwer versteht.

Nicht zu vergessen wäre auch die Strukturierung der Überschriften. Das heißt es soll auf jeder Seite nur einmal eine H1- und H2-Überschrift deklariert werden. H3 – H6 dürfen auf einer Seite hingegen öfter vorkommen. Damit signalisiert man der Suchmaschine Google, wie eine Seite zu lesen ist.

H1 → Hauptüberschrift
– H2 → Sekundär-Überschrift
– – H3 → Kategorie-Überschrift
– – – H4 → Unterkategorie-Überschrift
– – – – H5 → Neben-Überschrift
– – – H4 → Unterkategorie-Überschrift
– – – – H5 → Neben-Überschrift
– – – H4 → Unterkategorie-Überschrift
– –  H3 → Kategorie-Überschrift

Je besser die Website aufgebaut wird, je mehr die Augen des Users sich bewegen, je genauer darauf geachtet wird, dass die Bilder den Text wiederspiegeln, den sie beschreiben, desto länger werden die User auf einer Webseite bleiben, um das Gesuchte auch zu finden.

 

Relaunch

Hat man alle offenen Punkte zusammengetragen, dann ist es an der Zeit den SEO Relaunch-Plan zu erstellen und die benötigten Schritte einzuleiten.

Empfehlenswert ist es an dieser Stelle eine Testumgebung zu erstellen, worin diese Arbeiten umgesetzt werden – damit verhindert man im Vorhinein Probleme, die es in einer Live-Umgebung geben könnte.

Je nachdem, welche Punkte zu bearbeiten sind, sollte sich akribisch an die Reihenfolge gehalten werden, um einen reibungslosen Relaunch hinzulegen und so seine erarbeitete Position in den Suchmaschinen zu stärken und auszubauen.

Achtung! Diese Checkliste ist die Basis und für jeden Fall, individuell und nach Notwendigkeit der Probleme zu erweitern.

Technik Ist die Technik sauber und performant umgesetzt?
Domain Bleibt es bei der aktuellen Domain oder wird die Webseite nach dem Relaunch über eine andere Domain erreichbar sein?
Verlinkung Sind alle Sub-Seiten korrekt verlinkt und erreichbar?
Funktionen Sind alle Funktionen der Webseite korrekt eingebunden und funktionsfähig?
Design Ist das Design intuitiv und benutzerfreundlich?
Content Ist der Content leserlich und klar verständlich – sind alle Elemente gut sichtbar?

Bist du an deinem eigenen SEO Relaunch interessiert?

Mit unserer Checklist bist du nun bestens für deinen eigenen SEO-Relaunch gewappnet. Als Online-Marketing Agentur sind wir darum bemüht, unsere Kunden bei ihrem Versuch ihr Ranking auf Google zu verbessern, zu begleiten. Bei Fragen wende dich also jederzeit gerne an uns!

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