CTR (Click-Through-Rate)

 

Wer sich in Online Marketing Kreisen bewegt, hat bestimmt schon vom Begriff CTR, oder auch Click-Through-Rate oder Klickrate, gehört.

Eine hohe CTR ist gut für deine Website oder deinen Webshop – aber wie wird die CTR definiert und welche Faktoren stehen dahinter?

 

Definition CTR

Ganz einfach gesagt: Die Click-Through-Rate (CTR) beschreibt das Verhältnis zwischen der Anzahl an Impressionen und der Anzahl an Klicks auf deine Anzeige oder deinen Link. Ist deine CTR also hoch, bedeutet das, dass viele Nutzer auf deinen Link oder deine Anzeige geklickt haben, nachdem sie diesen/dieses gesehen haben. Dementsprechend ist die CTR im Online Marketing Bereich relevant, um den Erfolg zu messen, aber auch im SEO Bereich spielt diese Kennzahl eine wichtige Rolle. 

 

Berechnung CTR

Um die CTR zu berechnen, wird die Anzahl der Klicks auf die Anzeigen (z.B.: Button, Link, Call to Action,…) durch die Anzahl der Impressionen (Seitenaufrufe) dividiert und dieser Wert wird wiederum mit 100 multipliziert.

 

Zum Verständnis geben wir dir ein kurzes Beispiel:

2000 Nutzer haben deine Leistungsseite aufgerufen und gelesen, aber nur 20 dieser 2000 Nutzer haben auf den Button „Kontakt“, der sich auf dieser Seite befindet, geklickt. Die CTR beträgt dementsprechend:

 

20 (Klicks) / 2000 (Impressionen) = 0,001 * 100 = 1 Prozent (Click-Through-Rate)

 

Die Werte, die du zum Berechnen der CTR benötigst, kannst du aus unterschiedlichen Tools herauslesen. Im Online Marketing Bereich ist die Analyse von Kampagnen und Website Performance besonders wichtig, um künftig entsprechende Optimierungen durchzuführen. So verbessert sich nicht nur deine Website, sondern du profitierst auch von einer höheren Sichtbarkeit und dementsprechend mehr Kunden und mehr Umsatz. 

 

Tools zum Erfassen der CTR

Je nach Online Marketing Bereich, werden unterschiedliche Tools genutzt, um Impressionen und Klicks zu messen. Sowohl in Google Analytics als auch in Matomo lassen sich beide Werte auslesen. Aber auch die Google Search Console (GSC) ist bestens dafür geeignet, beispielsweise die CTR deiner SERPs auszulesen. 

 

Welche Klickrate ist gut und welche schlecht?

Es wäre schön, wenn man diese Frage so pauschal beantworten könnte. Die CTR kann sich aber in den verschiedenen Bereichen des Online Marketings stark unterscheiden. 

Während die Klickrate in Newsletter Kampagnen (E-Mail Marketing) oder auf SERPs in der Suchmaschine höher ausfallen kann, liegt die CTR für Werbeschaltungen unterschiedlicher Art (Facebook, Instagram, Google Ads) oftmals unter 1 Prozent. 

Aber auch von Branche zu Branche unterscheidet sich die CTR enorm. Deshalb empfehlen wir monatliche Analysen deiner Klickrate, genauso wie den Vergleich mit deinem Mitbewerb. So kreierst du dir eine Übersicht und kannst dich stetig durch gezielte Optimierungen verbessern.

 

CTR in Verhältnis zur Conversion

Vielleicht hast du schon von dem Begriff Conversion gehört – er beschreibt die Umwandlung eines interessierten Nutzers in einen Kunden, nachdem dieser auf den Link oder die Anzeige geklickt hat. Speziell im Bereich der bezahlten Werbung (z.B.: Google Ads oder Social Media Anzeigen) spielt die Conversion deshalb noch eine größere Rolle als die CTR. 

 

Wir geben dir für ein besseres Verständnis wieder ein Beispiel:

Nehmen wir an, dass du eine Anzeige auf Google via Google Ads schaltest und du zahlst pro Klick 1 Euro. Von 1000 Werbeschaltungen klicken 50 Nutzer auf diese, was bedeutet, dass deine CTR bei 5 Prozent liegt – eine überdurchschnittlich gute Klickrate (Click-Through-Rate) im Bereich Google Adwords. 

Von den 50 Personen, die auf deine Werbeanzeige geklickt haben, kaufen 5 Personen jeweils ein Produkt um 5 Euro. Du machst also einen Gewinn von 25 Euro – du gibst jedoch 50 Euro für die 50 Klicks aus. 

Fazit: Die Click-Through-Rate deiner Anzeigen ist zwar fantastisch, deine Conversion-Rate jedoch nicht. 

 

Speziell im Adwords Bereich, aber auch in vielen anderen Online Marketing Bereichen, spielt deshalb nicht nur die CTR eine wesentliche Rolle – das Verhältnis von CTR und Conversion ist relevant. Dieses Verhältnis wird im Online-Marketing Kreis als Return of Investment (ROI) beschrieben. 

 

CTR in der Suchmaschinenoptimierung

Wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) definiert wird, und was für die Optimierung relevant ist, findest du in einer Vielzahl unserer Blogartikel. Die CTR kann man im SEO Bereich an unterschiedlichen Punkten messen. Wichtig ist häufig die CTR (Klickrate) in den SERPs (Suchergebnisseiten auf Google). So erhält man als SEO Auskunft darüber, wie häufig das Suchergebnis gesehen und auch geklickt wurde. 

Eine hohe CTR in den SERPs bedeutet, dass das SERP Snippet für den Nutzer ansprechend gestaltet wurde. Wenn der Nutzer dann auf das Ergebnis in den organischen Suchergebnissen klickt und eine Conversion stattfindet, dann weißt du, dass deine Webseite dem SEO Webdesign entspricht und das angeboten wird, was der Suchende bei dem eingegebenen Keyword erwartet. 

Ist deine CTR in den SERPs hingegen gering, ist es an der Zeit, deine Title und Meta Beschreibung anzupassen. Das geht ganz einfach mit unserem SERP Snippet Generator. Finden keine Conversions statt, so solltest du deine Webseite überarbeiten und übersichtlicher für den Nutzer machen. 

 

Die CTR und die Conversions zu optimieren ist ein aufwändiges Verfahren und benötigt meistens die Hilfe eines Profis. Als Online-Marketing Agentur sind wir für dich da und unterstützen dich dabei, mehr Sichtbarkeit und mehr Umsatz für dein Unternehmen zu generieren – sowohl in den Google Ads Anzeigen, als auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. 

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